Lippenbekenntnisse

Wir alle hören sie doch gerne, die berühmten drei Worte. Sie sind mächtig. Sie können eine Basis sein, auf der eine Beziehung, ein positives Selbstwertgefühl gedeihen kann. Aber sie können auch zur Sucht werden, zu Täuschung, zu Zweifeln.

Jemand, der dir jeden Tag sagt „Ich liebe dich“, meint es vielleicht wirklich so. Vielleicht hat er aber auch längst jemand anderen kennengelernt, mit der er sich an Wochenenden und auf Dienstreisen heimlich trifft. Sein „Ich liebe dich“ am Telefon glaubst du nur zu gerne. Willst es nicht in Frage stellen. Denn wenn man geliebt wird, ist das doch schön.

Es gibt auch andere Menschen, die benutzen die drei Worte sehr selten und wenn, dann eher zögerlich. Sein „Ich glaube, ich liebe dich“ lässt dich ratlos zurück. Kann er es nicht richtig und laut und deutlich sagen? Ist es vielleicht gar nicht wahr?
Aber seine selbstlosen Taten, eine mit Liebe gebastelte und gemalte Karte, sein ehrliches Interesse, seine Fürsorge, all die Sprüchebilder mit dem Esel die du so magst und die ehrliche Freude, wenn man sich wieder sieht – all das gibt dir die Kraft, die blöden Zweifel weg zu stecken und den Dingen ihre Zeit zu lassen.
Denn wann man wirklich geliebt wird, ist das noch viel schöner.

zaubere

Manchmal reicht es nicht aus, zaubern zu können.
Nicht, weil Menschen zu kaputt sind, um geheilt zu werden, sondern weil sie nicht heile werden möchten. Seelen, die schon so lange in ihrem Kokon sind. Bis sie sich selber auffressen.
Scheinbar nichts vermag ihnen ans wärmende Licht zu verhelfen, das ihre Flügel trocknet, bis sie als die schönen Schmetterlinge fliegen können, die sie wirklich sind.
Mitleid vermag nicht zu heilen. Rache wird nicht heilen. Kein Reichtum der Welt kann heilen.
Nur die Liebe kann das.
Liebe zulassen.
Liebe geben.
Sei Liebe und flieg so weit die Flügel dich tragen …

kleine Flamme

Es gibt Zeiten, da sind wir viel zu beschäftigt damit, uns etwas anderes zu wünschen, so dass wir ganz vergessen, dass das JETZT das einzige ist, was wirklich uns gehört.
Wir wünschen uns den Feierabend herbei, das Wochenende. Wünschen uns zurück an diesen Bergsee in der Sonne, zurück in die Kindheit, in Tage, an denen Lachen leicht fiel oder in jene Zeit zurück als der Kummer der das Herz einmal ereilen wird, noch nicht zu erahnen war.
Wünschen uns, dass irgendwann immer noch diese eine Tag kommt, in dem einen Zuhause, mit dem Menschen, da ankommen wo der Wege des Lebens die ganze Zeit hinführen wollte. Die Zeit, in der einmal alles gut sein wird, die sich richtig anfühlt.
Immer sind wir anderswo mit unserer ganzen Kraft – und bewirken dabei nichts. Wonach wir die ganze Zeit streben, ist unerreichbar.
Das Wochenende kommt nicht schneller und ist es dann da, geht es vorbei. Tempus fugit. Einmal vergangen kehrt nie wieder zurück.
Halte Inne und spüre die Leere.
Wissen, dass man unvollständig ist und es die ganze Zeit war. Höre in die Stille hinein. Nur hören, nicht bewerten.
Sei einen Moment lang einfach nur da.
Keiner will dir was, keiner tut dir weh.
Einfach da.
Leere will gefüllt werden, aber das kann nur im Jetzt geschehen. Nur jetzt kann man einen Augenblick verweilen, alle Sinne gleichzeitig benutzen und genau jetzt – in diesem kurzen Augenblick – ist alles denkbar. In der Stille entsteht eine wärmende kleine Flamme, da wo deine Leere war. Das Licht erhellt dich von innen. Dein Moment.
Sei glücklich.
Alles könnte schlimmer sein.
Ist es aber nicht.
Sei dankbar.
Nimm deine kleine Flamme, dein inneres Licht und teile es weiter.

Manchmal braucht es Löwentatzen

Heute ist #MentalHeathAwarenessDay, der internationale Tag der seelischen Gesundheit, der auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen soll. Irgendwie finde ich, dass ich dazu etwas schreiben sollte. Andererseits bin ich gerade genau das beste Beispiel, wie man nicht gut auf sich acht gibt. Vielleicht sollte ich es gerade deswegen aufschreiben.

Angefangen hat alles nach dem Urlaub. Wunderschön war der – so ausgeschlafen, entspannt und guter Dinge war ich lange nicht. Die 4 Monate von der Arbeitsagentur geförderte Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen, ein neuer Arbeitsvertrag (zumindest für ein halbes Jahr) in der Tasche, dank meiner Verwandtschaft eine schöne und sehr günstige Ferienwohnung im Allgäu gefunden – herrlich.

Am liebsten wäre ich dort geblieben.

Ich habe mir in der Zeit, in der ich mein Handy nur zum fotografieren benutzt habe – ein paar Notizen gemacht. „Vorhaben, die man im Urlaub denkt und viel zu schnell wieder vergisst: Man sollte öfters mal wieder abends Radio hören, statt online zu sein. Mein Lebenstraum ist es, da zu leben, wo die Welt noch in Ordnung ist. In der der Natur bin ich am glücklichsten, ich sollte mehr Zeit in der Natur verbringen. Ich weiß, dass ich mir das nach jedem Besuch an der Nordsee und nach jedem Tag wandern draußen sage, aber irgendwie muss es doch gehen, dass in den Alltag mitzunehmen, nicht aus den Augen zu verlieren und daran zu arbeiten?“

Was soll ich sagen: ich bin wieder einmal gnadenlos an dem Vorhaben gescheitert, mir die Gelassenheit im Alltag und damit einhergehend meine Gesundheit zu bewahren.  Ich liege seit drei Tagen flach. Wochenlang habe ich das Gefühl mit mir herumgeschleppt, dass da was im Anmarsch ist, aber habe es ignoriert. Keine Zeit dafür. Jeden Morgen sehr früh zum neuen Job gehetzt, völlig außer Puste, dann mindestens 10 Stunden gearbeitet, kaum Pause gemacht und bloß nicht das Gebäude mal für etwas Tageslicht verlassen – bin ja schließlich neu und will einen guten Eindruck machen. Hab es nicht regelmäßig zum Sport geschafft, nach einem langen Tag im Büro war ich zum einen total abgekämpft, zum anderen fühlte ich mich kränklich und zweimal war schlicht keine Zeit, weil zu Trainingsbeginn noch nicht an Feierabend zu denken war. Dazu setzt die dunkle Jahreszeit ein und mein Schweinehund hat Angst im Dunkeln. Kurzum: Kein Ausgleich, dumm gelaufen – nämlich wochenlang gar nicht. Die volle Wasserflasche stand auf meinem Schreibtisch, seit dem Morgen nicht angetastet. Bravo. Dazu tausend Anfragen von Leuten. Ehrenamt. Kannst du dies für mich erledigen? Na klar, her damit! Freunde. Kannst du hierbei irgendwie helfen? Ja sicher, kann ich! Permanent schlechtes Gewissen, weil ich Freunde vernachlässige, mit denen ich längst abgemacht hatte, mal wieder zu telefonieren. Jeder Blick auf mein Handy ein „Oh scheiße, da müsstest Du dich dringend mal melden“. Hinzu kam, dass ich nach der ersten Woche plötzlich noch ziemlich alleingelassen im Job war. Meine Vorgängerin in Mutterschutz, ein Kollege weg, ein Kollege im Urlaub, ein anderer wurde Papa. Kurzum: Ich stand da mit einem Haufen Fragen, vielen Aufgaben und dem doofen Gefühl, meinen neuen Chef mit meinen Fragen auf die Nerven zu fallen, weil so Vieles neu war, das ich nicht alleine entscheiden konnte. Bildlich gesprochen: Ich hatte „viel um die Ohren“ und das hat sich manifestiert: Seit Sonntag habe ich das Gefühl, es stochert jemand mit einem spitzen Kuli in meinem Trommelfell herum. Wenn die Schmerzmittel wirken, dann höre ich in meinem sonst tauben Ohr das Blut rasen.

Ich muss dringend wieder runterkommen, mich entspannen, endlich ankommen und durchatmen. Es ist alles gut. Du hast nen Job fürs erste. Niemand will dir was. Neue Kollegin hat angefangen. Keiner hetzt dich. Alle sind doch nett zu dir. Und sag verdammt nochmal einfach mal NEIN wenn es zu viel wird!

Warum passiert das immer wieder, dass ich in diesen Kreislauf gerate. Ich weiß doch inzwischen, wie ich ticke und was mir wichtig ist. Man startet voller guter Vorsätze: Ja, man will sein Bestes geben und die Chance auf eine mögliche Übernahme nutzen, sich gut präsentieren, aber zeitgleich besser auf die Balance achten. Nicht mehr vergessen, was mir wichtig ist: Klar will ich wieder auf eigenen Beinen stehen – wer ist schon gerne ohne Job – aber noch wichtiger: Meine Familie. Zeit. Lebensqualität. Mein Freund. Wir hatten eine fantastische Zeit im Urlaub. Nach einem sehr schweren Sommer und einem Schicksalsschlag, der uns zusammengeschweißt hat, weiß ich endlich wo lang es gehen soll. Dann mein Lauftraining, weil es mir so gut tut und ich mir Ziele gesteckt habe. Waldlauf im Oktober, Nikolauslauf, Halbmarathon im Frühjahr. Laufen hat mich schon so oft gerettet – warum bin ich so dumm und lasse es als erstes wieder hintenüber fallen?

Die Bilder vom Urlaub – ich hatte so lange vor, sie zu sichten, zu bearbeiten, ein Album zu machen. Meiner Tante und meinem Onkel wollte ich welche schicken – als Dankeschön für die schöne Zeit – hatte so fest vor, sie anzurufen. Und schon ist ein Monat verstrichen. Zeit, in der sich alles wieder gedreht hat. Aus meinem grundentspannten Urlaubs-Selbst, ganz bei mir, ist ein gehetztes Etwas geworden. Der Körper schreit nach Ruhe. Ich habe im Krankenbett jede Nacht 12 Stunden und tagsüber weitere Male geschlafen. Ich kann das nicht, den Stress, das Vollgas geben und dabei lächeln. Ja klar, gib nur her, ich kümmer mich! Wenn ich in meinen Kalender schaue, wird mir schlecht, weil kaum ein Wochenende wirklich frei ist zum ausspannen. Und schuld daran bin nur ich. Ich ganz alleine muss das lernen. Ein bisschen erinnert mich all das an meinen Zusammenbruch damals, als ich noch in der Agentur gearbeitet habe und mein Körper von heute auf morgen den Dienst quittiert hat. Es wiederholt sich wohl alles, bis man endlich die Lektion kapiert hat.

Morgen früh werde ich wieder zur Arbeit gehen. Jedem anderen Menschen würde ich abraten. Hat man mir den bisherigen Einsatz und die Überstunden gedankt? Nein. Trotzdem kann ich nicht aus meiner Haut. Ich bin neu, ich habe das Gefühl, mich beweisen zu müssen und Teil des Teams werden zu wollen. Ich hoffe, dass ich übernommen werde und dass die Existenzsorgen des letzten Jahres dann endlich einmal ruhen können. Ich sollte weiter das Bett hüten, bis ich wieder ganz gesund bin, aber ich bin zu unruhig dafür.

Ich muss das packen, meine Balance wiederfinden. Muss wieder laufen gehen. Meditieren. Das Rauschen im Ohr muss wieder zu einem ruhigen, gleichmäßigen Herzschlag werden. Keine Panik. Du schaffst das. Keiner tut dir was. An meiner Wand hängt ein Bild eingerahmt, das mein Schatz mir geschenkt hat, als es mir einmal sehr schlecht ging. Ich lese es immer und immer wieder.

Es gibt mir Kraft. Ich kann das schaffen. Ich zieh mich da wieder raus. Ich komme wieder zurück zu mir:

 

 

last call

 

I recognized your number
It’s burned into my brain
Felt my heart beating faster
Every time it rang
Some things never change
That’s why I didn’t answer

I bet you’re in a bar
Listening to a country song
Glass of Johnny Walker Red
With no one to take you home

They’re probably closing down
Saying, „No more alcohol“
I bet you’re in a bar
‚Cause I’m always your last call

I don’t need to check that message
I know what it says
„Baby, I still love you“
Don’t mean nothing when there’s whiskey on your breath
That’s the only love I get
So if you’re calling

I bet you’re in a bar
Listening to a cheatin‘ song
Glass of Johnny Walker Red
With no one to take you home

They’re probably closing down
Saying, „No more alcohol“
I bet you’re in bar
‚Cause I’m always your last

Call me crazy but
I think maybe
We’ve had our last call

I bet you’re in a bar
It’s always the same old song
That Johnny Walker Red
By now it’s almost gone

But baby, I won’t be there
To catch you when you fall
I bet you’re in bar
‚Cause I’m always your last call.

(Lee Ann Wormack)

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Zitat

„I pleaded with God,

I asked and begged and bargained, but God did not bargain.

God was stubborn and deaf and oblivious.

And she died and I lived and a hole opened up,

dark and bottomless, and I fell down

and kept falling for centuries.“

(from Matt Haig, „How to stop time“)

 

 

Kein Tag vergangen ohne Erinnerung an Dich.
Als ich eine Blume niederlegte an Deinem Grab frage ich mich, wie es wohl heute wäre, wenn nicht gekommen wäre, was kam. Wären wir alle ein bisschen weniger kaputt? Ein bisschen weicher und wärmer? Weniger wütend auf die Welt?
Ich weiß es nicht. Alles was ich weiß ist, dass man Situationen und Personen überstehen kann, die man für lebenswichtig erachtet hat, weltbewegend und essentiell. Dann stellt man fest, dass man sehr gut ohne kann. Du wächst an den Schmerzen, an den Lektionen, am Stress, der Enttäuschung durch andere Menschen. Nachdem man das durchgestanden hat, geht es besser und was mich vor einem Jahr beschäftigt hat, ist vergessen und ruht in der Mottenkiste, bis es zu Staub der Zeit zerfällt. Und dann wiederum geschehen solche Sachen, die alles für immer verändern. Die einen so nachhaltig auseinander reißen und für immer das Leben trüben. Wie der Abschied von Dir. Dennoch existiert man weiter, verstreicht die Zeit, sind wir Zurückgelassenen weiter auf dieser Seite des Vorhangs. Warten auf den Tag des Wiedersehens.

Fragen uns, was Du geraten hättest.
Erinnern uns, wie Du gelacht hast.
Wünschen uns die Zeit zurück.
Dein Fehlen ist so allumfassend.

In 17 Jahren hat sich die Umwelt verändert. Ich mache Fehler, treffe falsche Entscheidungen, muss mich Aufgaben stellen, die ich mir selbst eingebrockt habe. Ich verliere, stehe auf und mache weiter. Mit der Zeit bin ich routinierter, aber auch dessen müder geworden. Die Welt geht mir auf den Geist mit all ihrem Druck, der Selbstdarstellung, dem Wettkampf, der Respektlosigkeit, Gewalt, Zerstörung und Wut, überall ist so viel Wut. Oft möchte ich mit all dem nichts mehr zu tun haben und die Waffen einfach fallen lassen.

Warum muss man das Leben meistern? Reicht es denn nicht, dass ich es nicht aufgebe?

Dann sehe ich, wie die Sonnenstrahlen durch eine Baumkrone brechen und auf der Friedhofsmauer tanzen. Ein kleiner Baumsprössling wächst aus einer Ritze zwischen den Steinen empor. Er hat es schwer, keinen Boden zum Wurzelschlagen, aber er lässt sich nicht abbringen, will ein großer Baum werden, hinauf ins Licht.
Egal ob er (oder ich) das jemals schaffen können, wir werden es versuchen. So lange es die Sonnenstrahlen gibt und das feine Geäst von Blättern im Gegenlicht, den Duft von Heckenrosen, Feldbrombeeren, das Schnurren einer Katze oder das warme Gefühl, wenn jemand den Du magst Dich berührt. So lange ich noch merke, dass ich mehr gemeinsam habe mit einem Kind, das die Welt erkundet und alles Natürliche darin liebt und die Göttlichkeit darin erkennt, als mit einem Erwachsenen, für den alles was zählt, Status und Regeln sind – So lange bist Du in mir.
Bei uns.
In der Welt.
Für immer unvergessen.

Wie passend – wenn auch nicht von mir

Mitten im Leben.
So viel zerbrochen.
So viel verloren.
So viel versucht.
So viel gekämpft.
Deine Masken
passen nicht mehr.
Nichts ist mehr,
wie es war.
Und nun?
Du darfst beginnen.
Du darfst neu beginnen.
Welche Freude.
Das Haus ist abgebrannt.
Nichts ist mehr da.
Nichts außer Dir.
Nichts außer Deinem Mut.
Nichts außer Deiner Liebe.
Was war, gibt es nicht mehr.
Alles wird neu.
Du fühlst wieder.
Du fühlst Deine Wahrheit.
Du fühlst wer Du bist.
Du fühlst Deine Schönheit.
Du fühlst Deine göttliche
Einmaligkeit.
Du fühlst Dein Herz.
Du fühlst das Leben.
Mitten im Leben.
Welche tiefe Freude.
Du weißt,
was durch Dich in diese Welt will.
Du kennst Deine Gaben.
Dein Gefäß läuft über.
Du weißt,
mit Wem Du das leben willst.
Mit Wem Du Dich leben willst.
Dein Liebster lebt.
Du bist klar.
Nie warst Du so klar.
Nie lag der Plan so offen
vor Dir.
Dein göttlicher Plan.
Tu. Tu es.
Tu was Du fühlst.
Spring.
Lebe. Dich.
Zeig Dich. Fang an.
Deine Fülle zu verschenken,
macht, dass Du beschenkt wirst.
Mit der Fülle dieser Welt.
Alles findet Dich.
Deine Wahrheit ordnet sich.
Alles ordnet sich.
Wenn Du Deine Wahrheit lebst.
Dein Mut
ist das Anagramm
Deines Glücks.
Du willst Niemand mehr sein.
Du bist.
Gottes einmaliges Wunder.
Lebe.
Alles wird neu.
Mitten im Leben.
Sei.

Quelle:
Martin Uhlemann – „DU“