vincent

Dieses Lied ist so wunderschön. Das erste Mal habe ich es in der Serie “Ally McBeal” gehört. Dort wurde es von dem wunderbaren Josh Groban gesungen – in einer sehr emotionalen Folge, in der ein leukämiekranker Junge die Anwältin bittet, für ihn den lieben Gott zu verklagen. Passenderweise heißt der Junge dort “Vincent”. Geschrieben wurde dieser Song von Don McLean als Hommage an den Maler Vincent VanGogh, dessen Leben und dessen Krankheit Depression er – wie ich finde – treffend und rührend beschreibt:

st.peter-ording

…der schönste Ort der Welt. Hierher komme ich seit ich ein kleines Mädchen war. Zum gesund werden, zum auftanken, zum einfach aufs-Meer-schauen. Hier habe ich die schönsten und glücklichsten Familienurlaube verbracht. Ich könnte stundenlang alte Geschichten davon erzählen: Von den Käuzchen im Wald, von dem roten Vollmond an jenem Abend, als wir am Westerhever Leuchtturm waren – und die Oma bis spät am Abend auf uns und das versprochene Eis warten musste. Von dem Urlaub, als Sturmflut war und wir im “Alten Anker” gewohnt haben und Opa und ich den einzigartigen Sport “Schaumschlagen” erfunden haben – sehr zur Freude von Oma, die das Brackwasser aus den Klamotten waschen musste…Hier habe ich die letzten glücklichen Sommertage mit meiner Mama verbracht. Und auch die Jahre danach komme ich gerne hierhin. Es ist ein Ort voller Sonne und Stille. Der schönste Platz auf der Welt. Es gibt einfach nichts größteres, als sich ein “Jannys Eis” zu holen und damit raus auf den Deich, den Wind um die Ohren pfeifen lassen. In der Ferne das Meer sehen. Oder am Abend bei “Gosch” gleich an der großen Strandbrücke zu sitzen, ein Fischbrötchen und ein Glas Wein zu genießen – und dem fantastischsten aller Sonnenuntergänge über dem weiten Strand zuzusehen…Das Paradies ist nirgends näher als hier!

eine seefahrt, die ist lustig…

Ein Sonntagsausflug der besonderen Art: Romantische zwei Stunden Paddeln auf der Alster. Vom Isekai aus durch die Alsterfleete zum Café Canale, das Kuchen und Kaffee aus einem Fenster zur Wasserseite verkauft. Dann weiter, vorbei an herrlichen Villen…hin und wieder im Slalom um andere Ausflugsboote und auf Kollisionskurs mit neu erbauten Bootsanlegern *ähem*.
Und dann raus auf die Außenalster im strahlenden Sonnenschein…Ein Anblick, der die vom Rudern schmerzenden Arme vergessen lässt: Einfach wunderschön!

what I love about hamburg

Teil 2: Den letzten Winter.
Ich gebe es zu, ich habe oft geschimpft über ihn. Ich habe zum ersten Mal freiwillig jeden Tag einen Schal getragen und konnte am Ende die blöden schneesicheren Winterstiefel mit dem Traktorenprofil nicht mehr sehen. Ich bin dreimal hingefallen, einmal davon vor lauter Touristen eine Treppe am Hafen hinunter…Immer wieder aus Fenster gesehen und neue blöde Schneeflocken vom Himmel fallen sehen. Heimfahrt nach Köln zu Weihnachten: 7 Std., fast einen Unfall mit schleuderndem LKW gehabt, Dauer-Schneegestöber. 15cm dicke Eisglasur auf Hamburgs Gehwegen. Kein Streusalz mehr und jetzt überall Frostschäden auf den Straßen.
Aber auf der anderen Seite war’s auch irgendwie schön.
Man konnte prächtig Schneebälle werfen und tolle Fotos von romantisch-verschneiten Landschaften machen. Den Hafen in vollkommener Stille erleben, in der Elbe treiben Eisschollen. Das schönste aber: Zwischen tausenden anderen Hamburgern, Kindern, Hunden, Joggern, Schlitten auf der Eisdecke mitten auf der Außenalster stehen.
Ein unvergesslicher Winter!

…and suddenly it’s spring

Heute die erste Mittagspause in der Frühlingssonne genießen können. Als ich einmal eine Stadtrundfahrt durch Hamburg gemacht habe, sagte eine Frau hinter mir bei der Fahrt über die Kennedybrücke: “Wegen diesem Anblick bin ich nach Hamburg gezogen.” Ich konnte ihr nur zustimmen, schöner geht es wohl kaum noch. Naja gut, fehlt vielleicht noch der Kölner Dom 😉

percy jackson 3: the titan’s curse

Mein neues Lesefutter (und neue Lieblingsreihe nach den Harry Potter-Bänden) heißt “Percy Jackson and the Olympians”. Mittlerweile bin ich beim dritten Buch angelangt. Die Reihe besticht durch Action, ein cooles Trio von Hauptfiguren, eine gute Portion Humor und vor allem eine klasse Story: Wie Harry Potter findet auch Percy Jackson eines Tages heraus, dass er anders ist. Zwar kein Zauberer, aber der Sohn von Meeresgott Poseidon – denn die Götter des Olymp (der übrigens über das Empire State Building in New York zu erreichen ist) gibt es sehr wohl und einige von ihnen haben mit Menschen Nachkommen gezeugt. Percy findet im Camp für Halbgötter ein neues Zuhause und Freunde. Und eine ganze Menge Abenteuer, denn tapfere Helden sind immer gesucht, wenn die Götter sich wieder einmal nicht grün sind oder fiese Monster oder Titanen Menschen und Götter bedrohen.
Die Bücher sind auch auf Englisch sehr flüssig zu lesen, was bei dem Preis aber nicht so schlimm ist: Für 5-6€ pro Titel kann man sich fix den nächsten Band gleich hinterher bestellen. Und zum Glück schreibt Rick Riordan noch eine weitere Reihe – die spielt im alten Ägypten und wird demnächst angelesen.

what I love about Cologne

Teil 1: Stolz,ne kölsche zo sin.
Fast jeder Mensch mag seine Heimat und ist ein Stück weit stolz, ein Hamburger Jung, ein Badenser, ein Berliner, sogar ein Düsseldorfer zu sein. Wir Kölner aber treiben den Kult um die Heimatstadt auf die Spitze – und darauf sind wir erst recht stolz.
Besonders süß untermalen dies auch diese Wortlaute aus Stellenanzeigen. Nach Köln, da muss man wohl einfach hin. Denn mir sin stolz, kölsche zo sin!