What I love about Hamburg

Teil 3: Afterwork Sportstunde.
Nach der Arbeit einfach mal schnell eine Runde schwimmen – auch das geht hier in Hamburg. Das Holthusenbad besitzt einen Spa- und Thermalbereich. Da ich kein großer Fan von solchem Wellnesskram bin, reicht mir das relativ große Außenbecken.

(c) http://www.baederland.de

Weitgehend asifrei ist das Bad hier auch – vermutlich lagebedingt. Das hier eher die gut verdienenden Eppendorfer ihre Bahnen ziehen, fällt bereits beim Eintrittspreis auf.

Mit dem Besuch von öffentlichen Bädern ist das ja immer so eine Sache, irgendwie fühle ich mich immer etwas komisch dabei. Aber nichts hilft besser gegen das Grauen „Bikini(nicht)figur“ als der Besuch im Schwimmbad. Wer sich angesichts der Massen, die sich hier in die Wellen stürzen, noch unwohl fühlt, ist selbst schuld. Nach 45 Minuten gemütlichem Schwimmen färbt sich der Himmel über Hamburg so langsam rosa. Auf der Straßenseite gegenüber fährt ratternd eine U-Bahn in den Bahnhof Kellinghusenstraße ein… Feierabendromantik. Ich nehme mir vor, nach der Arbeit öfter mal für Ausgleich vom langen Sitzen zu sorgen. Die Erholung liegt so nah, man muss nur mal hingehen. Und sich vor denen mit Badekappe und Schwimmbrille in Acht nehmen, die regieren ganz offensichtlich die chlorwasserblaue Welt…