Inspiration

Heute ist ein echter Montagmorgen gewesen. Das Wochenende war furchtbar: Bewerbungen gesichtet bis nachts um 1h, Sonntags auch Sachen für die Arbeit vorbereitet. Das einzige worauf ich mich gefreut hatte an dem Wochenende ist leider auch ausgefallen und es hat die ganze Zeit gestürmt und geregnet, so dass ich nicht mal laufen gehen konnte um den Kopf frei zu bekommen. Alles Mist. Heute morgen dann richtig früh aufgestanden und saumüde und erschöpft gewesen. Blick aufs Handy: Morgens um 4h eine Mail von Chef bekommen, der sich über etwas in meiner letzten Mail mokiert. Dazu Regen, Bus verpasst, bad hair day sowieso. Na Prost, diese Woche beginnt wohl ziemlich bescheiden! Manchmal fragt man sich wirklich, warum man sich den ganzen Stress antut. Warum wohne ich nicht einfach auf einer blöden Palmeninsel und verdiene meine Brötchen – oder Bananen – mit dem Verkauf von aus Kokosnüssen geschnitztem Nippes an Touristen?

Was bleibt als Trost sind ein paar Menschen auf twitter, die mich den Morgen über zwischendurch immer wieder aufgeheitert haben. Bekannte, aber auch eigentlich Unbekannte, die entweder genauso gefrustet sind oder einen virtuell auf ein Kölsch einladen oder aufheitern. Großartig! 🙂

Und dann der Gedanke an jemand Besonderen, der noch zuhause im Bettchen liegt und schläft. Zu dem ich heute Abend wieder zurück kommen kann, egal wie scheiße der Tag war. Der mit mir lachen wird und mich liebt – egal ob ich im Job versage oder nicht.
Danke. Das ist für ihn – und für Euch!