At the end of the day

Silvesterlauf trotz Schmerzen im Fuß. Alles Grün trägt glitzernde kleine Eiskristalle, der Himmel ist strahlend blau und ich musste einfach da hinaus. Eine letzte Runde drehen. Die klare kalte Luft, die Sonne, die mir ins Gesicht scheint, bringen mich zum Lächeln. Immer breiter wird es, bis ich schließlich oben stehe, auf dem kleinen Hügel mitten auf dem Feld, und ganz breit grinse. Ich. Bin. Hier.
Und dann kullern ein paar Tränen. Tränen der Erleichterung, der Dankbarkeit, des Glücks. Einfach nur da zu sein.
Vor ein paar Monaten war das undenkbar für mich.

Eines weiß ich: Man sollte nicht sagen “schlimmer geht es nicht” – denn man ahnt gar nicht, was noch alles passieren kann. Vor allem aber sollte man niemals denken “ich pack das nicht”. Denn in uns allen steckt sehr viel mehr Kraft, Resilienz und Anpassungsfähigkeit, als wir uns selbst zutrauen.

Mein Handy spielt die von Spotify bereit gestellte, persönliche Playlist aus den Liedern, die ich dieses Jahr am meisten gehört habe – und ich lache den Rest des Weges, während ich dieses Achterbahnjahr Revue passieren lasse.

In unbestimmter Reihenfolge:

Love like mine – Hayden Pannettiere
I might stay up drunk on wine, hurt like hell and ugly cryin’ black mascara tears
I might lock my door, sleep with my phone, miss you bad for a month or so, but let me tell you something my dear:
I’m gonna be just fine but you’re never gonna find another love like mine

In your face! 😉

Im Ascheregen – Casper
Der Tanz im Ascheregen…schön schnell…oft gehört beim Laufen. Immer einen Schritt nach dem anderen setzen, das Alte hinter dir lassen.

Pocahontas – AnnenMayKantereit
Festhalten statt loslassen. Wissen, dass es sinnlos ist. Sachen abholen. Es tut mir leid, Pocahontas. Aber es ist besser so.

Alles im Leben hat seine Zeit – Peter Maffay
Einfach hören. Immer wieder.

Best fake smile – James Bay
Schöne Erinnerung an einen Roadtrip. Die Kraft, die Freundschaft einem schenken kann. Authentisch sein dürfen, auch wenn’ dir scheiße geht. Und am Ende: Freundinnen, die es tatsächlich schaffen, einen zum Lachen zu bringen. Bis morgens um 7 auf der Tanzfläche, Team Schnapspraline!

Sieben – Subway to Sally
Magisch. Gibt Kraft.

Shake it out – Glee Version
It’s always darkest before the dawn. Jede noch so dunkle Nacht hat irgendwann ein Ende.

Alles widder dunn – Kasalla
Un et jit jarnix, överhauptnix, et jit nix wat ich bereu. Nä nä nä jarnix, överhauptnix – denn ich wor mer immer treu.

For good – from “Wicked”, by Kristin Chenoweth & Idina Menzel
Der Song, den ich gerne auf meiner Beerdigung gespielt haben würde.
I’ve heard it said that people come into our lives for a reason
Bringing something we must learn and we are led
To those who help us most to grow
If we let them
And we help them in return
Well, I don’t know if I believe that’s true
But I know I’m who I am today
Because I knew you…

Danke an alle, die mich unterstützt haben, in welche Form auch immer.
Das Lächeln ist für Euch! <3 silvester

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