Doch es war einfach so viel schöner als du dabei warst

Und wir vermissen Dich
Und wir hörn traurige Lieder obwohl Du eigentlich doch Frohsinn geliebt hast.
Du hättest niemals gewollt, dass es so weit kommt doch wenn wir ehrlich sind brauchen wir die Tränen.
Sie sind gut für uns.
Doch wir hörn nie damit auf; an Dich zu denken auch beim Lachen und da schwören wir drauf.
Auch wenn die Tränen es verschleiern sind wir eigentlich hier, um die Fülle Deines Lebens zu feiern.
Du bist nie vergessen.
Wo auch immer auf Erden einer von uns sein wird, da wirst auch Du sein .
Wir tragen Dich in uns fort und wir vermissen Dich so sehr, es sprengt jedes Wort.
Und darum schweigen wir manchmal in der Stille, nur allein mit Dir.
Das Leben geht weiter.
Doch es war einfach so viel schöner als Du dabei warst.

(Curse, „Wir vermissen Dich“)

Inspiration

Heute ist ein echter Montagmorgen gewesen. Das Wochenende war furchtbar: Bewerbungen gesichtet bis nachts um 1h, Sonntags auch Sachen für die Arbeit vorbereitet. Das einzige worauf ich mich gefreut hatte an dem Wochenende ist leider auch ausgefallen und es hat die ganze Zeit gestürmt und geregnet, so dass ich nicht mal laufen gehen konnte um den Kopf frei zu bekommen. Alles Mist. Heute morgen dann richtig früh aufgestanden und saumüde und erschöpft gewesen. Blick aufs Handy: Morgens um 4h eine Mail von Chef bekommen, der sich über etwas in meiner letzten Mail mokiert. Dazu Regen, Bus verpasst, bad hair day sowieso. Na Prost, diese Woche beginnt wohl ziemlich bescheiden! Manchmal fragt man sich wirklich, warum man sich den ganzen Stress antut. Warum wohne ich nicht einfach auf einer blöden Palmeninsel und verdiene meine Brötchen – oder Bananen – mit dem Verkauf von aus Kokosnüssen geschnitztem Nippes an Touristen?

Was bleibt als Trost sind ein paar Menschen auf twitter, die mich den Morgen über zwischendurch immer wieder aufgeheitert haben. Bekannte, aber auch eigentlich Unbekannte, die entweder genauso gefrustet sind oder einen virtuell auf ein Kölsch einladen oder aufheitern. Großartig! 🙂

Und dann der Gedanke an jemand Besonderen, der noch zuhause im Bettchen liegt und schläft. Zu dem ich heute Abend wieder zurück kommen kann, egal wie scheiße der Tag war. Der mit mir lachen wird und mich liebt – egal ob ich im Job versage oder nicht.
Danke. Das ist für ihn – und für Euch!

no longer there

Schönes Video und ein schöner Text von „The Cat Empire“, die ich nicht nur ihres Namens wegen gerne höre.
Wenn die Sonne draußen scheint, ist es die richtige Musik: Heiter (im Klang) bis wolkig (in den Texten).

„What would you leave behind when you’re no longer there?“

song to say goodbye

Manchmal, wenn Dir Fragen im Kopf herumgeistern, stolperst Du rein zufällig über die richtigen Worte dazu. Diese hier sind für jemanden, mit dem ich mich heute gedanklich sehr beschäftigt habe, zufällig gefunden auf YouTube…von Placebo:

You are one of god’s mistakes.
You crying, tragic waste of skin.
I’m well aware of how it aches.
And you still won’t let me in.
Now I’m breaking down your door,
To try and save your swollen face.
Though I don’t like you anymore
You lying, trying waste of space.

You were Mother Nature’s son.
Someone to whom I could relate.
Your needle and your damage done,
Remains a sordid twist of fate,
Now I’m trying to wake you up,
To pull you from the liquid sky.
Cause if I don’t we’ll both end up with just your songs that say goodbye.

Und hier das wunderbare Video dazu:

so still…

„So laut, die Stunden nach dem Aufschlag als es galt,
das alles, zu erfassen und verstehen und es war,
so laut, das alles was wir dachten nichts als Leere zu uns brachte
so laut und so verloren war es hier,
als Stille bei uns wohnte anstatt Dir.“

(Jupiter Jones, „Still“)Es ist berührend, wenn ein Songwriter es schafft, Deine eigenen Gefühle zu beschreiben.
Ich habe vor ein paar Tagen ein Foto gefunden, das Erinnerungen an ein ganz bestimmes Gefühl geweckt hat: Darauf zu sehen ist ein gedeckter Tisch, die Speisen stehen darauf, Wasser in den Gläsern. Nichts davon ist angerührt. Es ist ein Bild von dem Tag, als der Anruf aus dem Krankenhaus kam. Gestern endlich habe ich das Lied gefunden, das das Gefühl in Worte kleidet:

Veröffentlicht unter musik

surviving

Now that I’ve heard that „I will survive“ is often associated not only with the end of a relationship-topic, but about dealing with depression, it has become even greater for me to listen to.

Veröffentlicht unter musik

Heimweh

Heimweh ist ein wundersames Gefühl. Es zeigt Dir, wo Deine Wurzeln sind, wo Dein Herz Dich hinführen wird. Trotzdem, manchmal weißt Du „Hey, es muss sein, aber irgendwann, irgendwann kann ich dem wieder nachgeben und dann komme ich zurück.“
Immer, wenn ich mich hier einsam fühle und Angst habe, mich zu entfernen, von allem, was mich ausmacht, hilft mir dieses Lied.
Wir haben es gehört in der Karnevalsnacht, bevor ich nach Hamburg gezogen bin. Jedes Mal, wenn ich es höre, denke ich an Euch. An Euch, meine Lieben zuhause. An Köln und die schönen Tage dort.
Irgendwann komm ich wieder. Denn auch ich bin Kölle…