tage wie dieser

Es gibt Tage, an denen ich voller Elan (wenn auch mit Hilfe des Weckers) auch an einem Sonntag aus dem Bett komme, um Dinge zu erledigen. An manchen beschließe ich nach 15 Minuten, besser zurück ins Bett zu gehen. Am heutigen Sonntag wollte ich entrümpeln, die ersten Sachen zusammenpacken für den Umzug, ein paar Bewerbungen abschicken und so weiter. Zuerst aber ganz gemütlich „Gossip Girl“ gucken, mit der Bettdecke auf dem Sofa und – frischem Kaffee. Ein bisschen Seele steicheln, denn die ersten beiden Gedanken des Tages waren traurig: Es ist der 9. Mai 2010, Muttertag. Keine Mama mehr da, der ich wie früher Blümchen im Garten pflücken könnte, Frühstück ans Bett bringen und gemeinsam einen schönen Tag verbringen…Der zweite Gedanke: Ich habe meinen Freund gestern zum Flughafen begleitet. Er schläft vermutlich gerade am Strand, irgendwo am indischen Ozean, gaaaanz weit weg von mir 🙁
In der Küche dann, schlaftrunken, den Kaffeefilter auf die Kanne gesetzt, kochendes Wasser reingegossen… Ich sah es wackeln, aber irgendwie bin ich nicht wie andere Kinder: Statt instinktiv die Hand wegzuziehen, langte ich mal so richtig zu. Das Ergebnis ist eine feuerrote rechte Hand, die brennt wie Sau und bei jeder Berührung weh tut. Auaaaaa!… und keiner da zum Pusten.
Da ich dann noch die Serie verpasst habe (weil der Fernsehsender die Zeiten auf Internetseite und Videotext falsch angegeben hatte) und nun weder gut tippen noch packen kann, gehe ich am Besten wieder ins Bett.
Schatz, du kannst mich dann in 12 Tagen wachküssen kommen!

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