verschlossen

Weißt du eigentlich, welche Ängste ich habe.
Was mich wach hält, wovor ich mich am meisten fürchte.
Die Angst, dass Irgendwer oder Irgendwas
mich von denen trennen könnte, die ich liebe.
Habe ich dir das erzählt – ich glaube nicht.
Oder du hast es nicht gehört. Denn die Mauer
die ich um meine Ängste errichtet habe, ist meterdick.

Weißt du eigentlich, wovon ich träume.
Was ich mir von Herzen wünsche, für mich, dich, uns.
Die Zukunft, die ich vor mir sehe: Hand in Hand gehen
mit dir bis nur noch einer von uns übrig ist.
Habe ich dir das erzählt – ich glaube nicht.
Oder du hast nicht zugehört.
Weil Träume zu verraten Unglück bringt.

Weißt du eigentlich, worauf ich hoffe.
Das ich noch immer fest glaube an ein Leben mit dir.
An die Kraft, gemeinsam alles überwinden, aus Fehlern lernen zu können,
so lange man sich einander öffnet und zuhört.
Habe ich dir das erzählt – ich glaube nicht.
Oder du hast es nicht gehört. Weil ich da bereits
die Tür hinter mir zugezogen hatte.

Schreibe einen Kommentar