Happy 2019

Aaaaaah, Hilfe: Das neue Jahr im Blog beginnt mit einem WordPress-Update und jetzt gibt es einen neuen Editor und ich habe keine Ahnung, wie dieser Text am Ende aussehen wird. Die Schriftgröße ist so riesig, dass meine Kollegen zwei Reihen hinter mir wahrscheinlich mitlesen können. Ich hasse Veränderungen. Womit wir bereits beim Thema wären. Danke für die schöne Überleitung, WordPress, nicht aber für diese Verschlimmbesserung eurer Usability!

Neues Jahr, neues Glück. Alle machen jetzt „Streak Running“, „Vegan-uary“, „alkoholfrei bis Karneval“ oder haben sich sonstwie motivierende Ziele gesetzt, um dem Leben gleich zu Beginn von 2019 einen frischen Impuls zu verpassen. Und bei mir?

Ich habe das vergangene Jahr einfach zuende gehen, nicht einmal „ausklingen“ lassen. Ich lag in der Sauna in unserem Ferienhaus herum, trank belgisches Bier und machte mir keinerlei Gedanken. Denn: Es hilft ja doch nichts: Change is inevitable. Veränderung passiert, ob ich will oder nicht, spätestens gegen Ende des Jahres in Form eines Jobwechsels, da mein aktueller Arbeitgeber dann übernommen werden soll. Dass ich meinen derzeitigen Job nicht weiter machen kann, steht fest. Auch, dass ich das, womit ich die letzten Jahre mein Geld verdient habe (den ganzen Tag auf Social Media rumhängen und mehr oder weniger Marketing-Postings zu schreiben), nicht unbedingt länger machen möchte. Für eine Alternative fehlt mir bisher die zündende Idee. Das neue Jahr steht daher von ganz allein unter dem Fokus der Neuausrichtung und -orientierung.

Dabei war ich mit dem letzten Jahr zufrieden. Ich habe Routine für mich entdeckt und damit Ruhe reinbringen können: Ausreichend schlafen, Arbeiten gehen, Sport machen, regelmäßig mit Partner und Freunden treffen, das alles in einem „Flow“, der mich weder stresst noch langweilt sondern eben …fließt. Zwei bis drei Highlights gab es in dem ganzen Dahinplätschern: Meinen ersten Halbmarathon (und den zweiten im Herbst), mit dem ich mir ein lange gestecktes Ziel selbst erfüllt habe. Dann meine erste Reise in die USA und Ende 2018 der Kurztrip nach Tel Aviv, eine Stadt, die mich gereizt hatte seit ich mit 9 Jahren erstmals Papas Kishon-Bücher lesen konnte. Mit Ende 30 fange ich also auch endlich an, etwas von der Welt zu sehen. So könnte es gerne weiter gehen.

Achterbahnfahrten und Drama braucht niemand. Zufrieden und dankbar sein für ein gutes Leben und zwischendrin ein paar neue Akzente setzen.

Aus diesem Grund habe ich mir den Kalender für 2019 vorgenommen und plane neben dem Sport jetzt immer mindestens einen Zeitblocker für eine schöne Sache wie Basteln oder Buch lesen ein. Der Startplatz für den nächsten Halbmarathon ist gebucht, es gibt erste Urlaubspläne, die Bücherliste ist angelegt und nun widme ich mich erstmal einem Online-Kurs über Food-Fotografie. 🙂

Ich wünsche euch ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr und viel Erfolg bei allem, was ihr euch an kleinen und großen Zielen gesetzt habt.