Übers Laufen

Wie ihr wisst, habe ich das Laufen schon vor einiger Zeit für mich entdeckt. Schon in Hamburg habe ich damit angefangen, mit einer Runde durch den UKE Park, mehr gehend als joggend, und mich ganz langsam gesteigert.

Von 3 km habe ich es zu meiner ersten Alsterrunde gebracht – Mann, war ich da stolz. Vor meinem Umzug 2016 bin ich fast jeden Tag laufen gewesen, manchmal sogar vor UND nach der Arbeit, weil es mir so gut tat. Auch das Ziel, einmal einen Halbmarathon zu laufen, hielt mich über Wasser damals. Inzwischen ist das Laufen zu viel mehr als Mental-Hygiene geworden: Ich habe supertolle Menschen dadurch kennengelernt, die Laufgruppe zweimal die Woche gibt Struktur und Motivation, der Sport tut gut, gibt mir Ziele und die Möglichkeit, Reisen und Freunde treffen miteinander zu verbinden: wir verabreden uns zu Laufevents, melden uns für Rennen am Urlaubsort an und schnacken bei gemeinsamen Trainingsrunden um den See. Besser als jeder After Work Cocktail! Darum versuche ich auch, etwas zurückzugeben an diese Bewegung, die mir so viel gibt. Mit meinem Shirt von bevegt.de zum Beispiel mache ich auf den großartigen Podcast von Katrin und Daniel und die vegane Sache aufmerksam, weil die beiden mir unheimlich viel übers Laufen beigebracht und mit ihren Trainingsplänen meine ersten drei Halbmarathons begleitet haben. In der Laufgruppe trugen wir regelmäßig die Shirts der Pari Boy Spendenaktion, nehmen an Spendenläufen, Leselauf und Zero Hunger Run der Welthungerhilfe teil – wenn man schon Startgelder bezahlt, dann ist es doch super, wenn man damit einen guten Zweck und nicht einfach nur eine Eventfirma unterstützt. Ich habe auch fest vor, mich als Helfer beim Parkrun zu melden, wenn ich aus dem Urlaub komme und im Juni wartet mit dem Big Ride for Africa, den meine Firma mit sponsort, meine bisher größte Herausforderung: Halbmarathondistanz, aber mit über 400 Höhenmetern durch die Eifel. Und das für mich als Flachlandtiroler. Ich könnte mir sogar vorstellen, in dem ganzen Laufzirkus beruflich zu arbeiten. Es ist einfach schön, unter Menschen zu sein, die sich gegenseitig supporten und die Leistungen der anderen, so klein die Fortschritte auch sein mögen, anerkennen. Gibt es selten genug heutzutage.

Falls ihr Lust habt, einen guten Zweck zu unterstützen: wir laufen auch dieses Jahr beim #RunOfColours 🌈 in Köln mit – alle Spenden gehen an die AIDSHilfe Köln. Hier findet ihr meine Spendenseite.

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